Worauf achten, wenn Sie mit Trekkingrucksack auf Flugreise gehen?

Die einen verreisen mit Koffer, die anderen mit einem Rucksack auf Reise. Unabhängig davon, ob sich daran der Touristentyp treffsicher feststellen lässt, ergeben sich mit Trekkingrucksack mitunter Probleme bei der Abfertigung. Die lassen sich leicht vermeiden.

Mit Trekkingrucksack auf Flugreise gehen

Mit Trekkingrucksack auf Flugreise gehen? – © CHorvath / pixabay.com

In diesem Artikel geht es hauptsächlich um Trekkingrucksäcke und wie sie für den Transport vor oder nach der Reise vorbereitet werden.

Weshalb Trekkingrucksäcke nicht wie Koffer behandelt werden

Ein Cityrucksack wird noch mit auf den Platz genommen werden können, doch bei acht bis zwölf Kilogramm Gewichtslimit und den Beschränkungen des Formats (Airline-abhängig, oft um die 55x40x20 cm) ist da wenig Hoffnung für ein größeres/schwereres Modell, wie es ein Trekkringrucksack sein wird. Dann muss der Trekkingrucksack zum Gepäck und in den Laderaum.

Auch dafür gibt es Gewichtslimits (ca. 20 Kilogramm), wonach jedes Kilogramm tüchtig Aufpreis verschlingt. Die Zahl spielt eine Rolle, manchmal ist sie beschränkt auf ein einziges Stück Freigepäck pro Fluggast. Wenn erst mal geklärt ist, dass der Trekkingrucksack ins Gepäck kommt, sollte er dafür vorbereitet werden.

Seine zahlreichen Schlaufen, Trageriemen, Beckengurt, Stützgestell sind Dinge, die bei Planung der Gepäckförderbänder nicht einkalkuliert wurden und daher Schwierigkeiten machen können. Etwas kann sich auf dem teilmechanisierten Transportweg verfangen und Schaden nehmen (auch die Transporteinrichtung des Flughafens).

Wie Sie Ihren Trekkingrucksack packen und präparieren

Sie bereiten also Ihren Rucksack für den Transport vor, um sich Beschädigungen zu ersparen oder die Auseinandersetzung mit dem Flughafen, wenn Ihr Gerät Förderanlage oder Transportgerät durch Ihre Fahrlässigkeit in Mitleidenschaft zieht. Dazu gehört das Festzurren aller Riemen und Schlaufen am Rucksack.

Der Beckengurt samt Wangen wird so umgelegt, dass er sich nach hinten über dem Rucksack schließt. Empfindliche Dinge werden in die Mitte des Stauraums gepackt und Dinge, die Stöße vertragen, wie Kleidungsstücke, als Polsterung darum drapiert.

Bewährt haben sich Seesäcke oder Schutzhüllen, die teils mit den Rucksäcken gekauft worden sind, in die der komplette Trekkingrucksack gehüllt werden kann. Das Ganze wird dann mit Panzerklebeband umwickelt und gesichert. An Flughäfen kann sich der Fluggast an Wickelstationen bedienen, die Klarsichtfolie von der Art abgeben, wie sie verwendet wird um Paletten zu packen. Dies kostet zusätzlich Geld.

Sie sollten beim Packen schon wissen, welche Artikel auf Ihrem Flug im Gepäck gestattet sind und welche nicht, sonst stehen Ihnen womöglich unangenehme Umpackaktionen am Schalter bevor. Feuerzeuge zum Beispiel dürfen auf Flügen nach USA weder bei Ihnen sein, noch im Gepäck liegen.

Transport als Sperrgepäck?

Informieren Sie sich auch, wie die Airline Ihren Trekkingrucksack zu behandeln gedenkt. An manchen Flughäfen wird er nicht als Gepäck aufgegeben, sondern als Sperrgepäck behandelt.

Das kann bedeuten, dass Sie spezielle Sperrgepäckschalter aufsuchen müssen. Dort wird der Rucksack in eine Transportwanne gelegt und so verfrachtet. Unter Umständen kann das eine Verzögerung bedeuten, weil „gewöhnliches“ Gepäck zuerst weiterbewegt wird.

Ein gutes Verpacken in der oben genannten Weise kann Ihnen die Kategorisierung als Sperrgepäck ersparen, denn lose Riemen sind der einzige Grund dafür – und wenn Sie die Tipps beachtet haben, gibt es diese nach dem Packen nicht mehr. Die Umhüllung sorgt ferner für Schutz vor Diebstahl oder Verschmutzung des Backpacks.

Sperrgepäck ist übrigens nicht teurer als „normales“ Gepäck.

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